Hagen. Der Kreisvorstand und die Vorsitzenden der Ortsunionen und der Vereinigungen der CDU Hagen diskutierten über die Kandidaturen von Annegret Kramp-Karrenbauer, Friedrich Merz und Jens Spahn um den CDU-Bundesvorsitz. Den Anstoß zu dieser Veranstaltung gab die Ortsunion Emst auf dem letzten Kreisparteitag Anfang November. Die Diskussion am Montagabend verlief munter und fair: „Ein respektvoller Umgang miteinander ist die Grundlage, um aus dem Meinungsbildungsprozess gestärkt hervorzugehen und die CDU auch nach dem Bundesparteitag geschlossen zu präsentieren.“, freute sich Kreisvorsitzender Christoph Purps.
Alle drei Kandidaten sind ein Gewinn für die CDU
In der offenen Diskussion fanden sich für jeden der Kandidaten Unterstützer. „Alle drei Kandidaten können es. Alle drei bilden das Fundament ab, auf dem unsere CDU fußt: das Christlich-soziale, das Liberale und das Wertkonservative. Deshalb steht für mich fest, unabhängig davon, wie die Delegierten abstimmen und die Wahl auf dem Bundesparteitag am Ende ausgeht – unsere CDU wird mit dem Gewinner gut leben können.“, so Christoph Purps. „Wir behalten das Stimmungsbild im Hinterkopf, aber ein Parteitag entwickelt eine eigene Dynamik.“, erklärten Purps und seine Stellvertreterin Cemilie Giousouf weiter. Beide werden die Delegierten der Hagener CDU in Hamburg sein und genießen das uneingeschränkte Vertrauen des Kreisverbandes, die richtige Entscheidung zu treffen.
Der stellvertretende Kreisvorsitzende Peter Krauß-Hoffmann verdeutlichte am Ende der Sitzung: „Wir brauchen im Hinblick auf die Bundestagswahl 2021 ein gutes Team und zu diesem gehören alle drei Kandidaten. Nach der Wahl heißt es, Geschlossenheit zu zeigen.“ Auch Giousouf betonte: „Es ist deutlich geworden, dass der Kreisverband sich alle drei auch nach der Wahl in verantwortlichen Positionen wünscht.“
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