Das Land NRW ist einer der Nutznießer des Mitte März vorgestellten Entwurfs des Bundesverkehrswegeplans.
Insbesondere das Ruhrgebiet und damit auch Hagen profitieren vom gestiegenen Anteil an Finanzmitteln aus Berlin für den Aus- und Neubau im Bereich des Straßenbaus.
Allein für den sechspurigen Ausbau der A 45 im Bereich Hagen-Süd und Autobahnkreis Hagen stehen 46 Mio Euro parat.
Insgesamt stellt Berlin in den nächsten 15 Jahren ein Volumen von 264,5 Mrd. Euro bereit.
Allerdings, so Christoph Purps, Kreisvorsitzender der CDU Hagen, darf die Landesregierung nicht wieder in einen Dornröschenschlaf verfallen.
In der Vergangenheit konnte NRW Jahr für Jahr zum Teil dreistellige Millionenbeträge nicht abrufen, weil keine baureifen Projekte vorlagen.
„Dies“, so Purps, „waren verschlafene Perspektiven für die Region. Die Landesregierung NRW muss jetzt die Chancen nutzen und die Projekte in konkrete Baumaßnahmen überführen.
Interne Streitigkeiten in der rot-grünen Landesregierung über Bauprojekte dürfen nicht länger auf dem Rücken des Ruhrgebietes und Hagen ausgetragen werden.
Jeder Euro, der wegen fehlender Bauplanung nicht abgerufen werden kann, ist eine verschenkte Entwicklungschance für die Region.“
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